Dies ist eine möglichst knappe und um Verständlichkeit bemühte Anleitung, wie man als Benutzer*in mit Hilfe der Kontaktverwaltung und der Fallmanagement-Funktion von CiviCRM gemeinsam mit anderen Themen in z.B. kommunalpolitischen Handlungsfeldern bearbeitet. Weiterlesen
Schlagwort-Archiv: politische Arbeit
Weiterführende Überlegungen zu Issue Management mittels CiviCRM in kommunalpolitischen Arenen
Ausgangspunkt der dargelegten Überlegungen ist die laufende Konfiguration einer CiviCRM Standalone-Instanz im Projekt unter https://worms.social auf der Grundlage meiner Erörterung einer Umsetzung eines Stakeholder- und Issue Managements mit CiviCRM. Die konkrete Instanz soll dem Stakeholder- und Issue Management in der kommunalen Arena dienen sowie der Organisation und der Durchführung von Aktionen. Handlungsleitend ist hier die Idee, dass der Aufbau einer im Fediverse föderierenden Struktur lokaler Öffentlichkeit wie #WormsSocial kein Selbstläufer ist, sondern dass ein Onboarding interessierter Kreise einer kommunalen Arena im Fediverse aktiv gesteuert werden muss, wobei CiviCRM das Arbeitsmittel für diesen Prozess ist. Weiterlesen
Umsetzung eines Stakeholder- und Issue Managements mit CiviCRM
In diesem Essay beschreibe ich, wie Mitglieder eines politischen Vereins (z.B. einer politischen Partei, eines Verbands, einer Initiative, usw.), politisch ambitionierte Personen, Social Entrepreneure oder Mitarbeiter*innen partikularinteressenvertretender Agenturen, „Constituent Relationship Management“ oder auch „Citizen Relationship Management“ mittels der Software CiviCRM nutzen können, um (1) Organisationen und Personen als Anspruchshalter (stakeholder) in politischen Arenen zu erfassen und (2) deren Ansprüche (stakes) in Arenen oder an Themen (issues), die in diesen Arenen bearbeitet werden. CiviCRM wird dabei zu einem Teil der alltäglich genutzten Infrastruktur politischer Arbeit, in der eine beliebige Anzahl an Nutzer*innen in unterschiedlichen Rollen zu einer beliebigen Anzahl an Themen und Ereignissen zusammenarbeiten können.
Politik als Arbeitsprozess. Teil 1: Mein Platz in der Wertkette
Ich überlege mir seit geraumer Zeit, wie es gelingen kann, eine im Prinzip beliebig große Anzahl von Personen in einen für alle dauerhaft produktiven und interessanten Prozess politischer Arbeit zu bringen. Drei Modelle bieten dabei meines Erachtens Orientierung, Politik als Arbeitsprozess zu verstehen, darin eigene Rollen und Aufgaben zu erkennen und eine mögliche Arbeitsweise zu beschreiben. Erstens lohnt es sich, nach der Wertkette der politischen Arbeit Ausschau zu halten, um die Arbeitsweise der handelnden oder betroffenen Akteure zu analysieren. Mit der Frage nach der Wertkette wird sehr gut verständlich, was in einer Partei, in einem Verband, einem Medienunternehmen, in einer Redaktion oder auch in einer Lobbyagentur geschieht (oder, interessant für disruptiv interessierten „politischen Unternehmer“, unterbleibt). Diese Betrachtungsweise hilft zu verstehen, einen Ansatz für die eigene Arbeit und den Wert dieser Arbeit zu erkennen. Auch ist das entscheidend, um das Bedürfnis nach einem organisatorischen Rahmen der eigenen politischen Arbeit zu verstehen und sich einen solchen Rahmen entsprechend zu suchen oder zu schaffen. Zweitens hilft die Kenntnis des Konzepts der Politikfeldanalyse und des von ihr vorgeschlagenen Politikzyklus-Modells, Politik als eine sinnvoll und geordnet in Arenen ablaufende, themenbezogene Sache zu verstehen. Politikfeldanalyse macht politische Arbeit als Informationsbeschaffungs- und -verarbeitungsprozess überhaupt erst strukturierbar. Aufbauend auf dem Konzept der Politikfeldanalyse bieten drittens die Methoden und Techniken politischer Arbeit des Public Affairs Ansatzes konkrete Anleitung für politische Arbeit. Der nachfolgende Text erörtert die Idee, Politik als informationswirtschaftliche Wertschöpfungskette zu betrachten und die Wertketten im Sinne Michael E. Porters zu untersuchen. Weiterlesen